Eine begeisternde Boots- und Schnorcheltour in Paraty
Nach einem ausgiebigen Frühstück geht's los - wir haben für heute ein kleines rosa Ausflugsboot nur für uns fünf gechartert. Wir (das heißt eigentlich unser Brasilianer) besprechen die Tour mit dem Kapitän, es geht raus aufs Meer zu verschiedenen kleinen Inseln vor der Küste.
Wir chillen auf dem Sonnendeck und fühlen uns in der warmen Sonne sauwohl. Vor der ersten angesteuerten Kokos-Insel wirft der Kapitän die Anker aus und wir springen mit Schnorchel und Flossen ins Wasser. Viele gestreifte Fische umgeben uns, kommen neugierig näher.
Wir laufen vier weitere schöne Buchten an, fast überall sind wir alleine und geniessen die herrliche Natur um und unter uns, die uns sonst verborgen ist. Auch hier schwimmen wir zwischen vielen Fische, wir entdecken Seesterne am Meeresgrund, Seeigel und kleine Korallen an den Felsen.
Nach einem ganzen Tag auf dem Wasser geht's auf einer langen Rückfahrt entlang der grünen Küste wieder zurück nach Paraty. Bei Abendsonne laufen wir im Hafen ein und bedanken uns bei unserem Käpt'n für die tolle Tour nur für uns.
Zum Abendessen gibt's Pizza mit hauchdünnem krossem Boden incl. dem Beschluss, den europäischen Pizzabäcken die Top-Bananen (mit Mozarella, Zimt & Sahne)- und Schoko-Pizza ans Herz zu legen !!
Zwanzig Tage unterwegs in Brasilien: Rio de Janeiro - Ilha Grande - Paraty - Familienbesuch in Anápolis und Goiânia - Wasserfälle Foz do Iguaçu (Brasilien und Argentinien) - Paraguay: Ciudad del Este - Altstadt in Rio: Lapa und Santa Teresa
Posts mit dem Label Paraty werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Paraty werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 4. Juni 2012
Sonntag, 3. Juni 2012
Tag 8 - Paraty
Endlich ein Badetag
Die Sonne scheint auf unser gemütliches Frühstück - die Gastgeber haben ein tolles Buffet mit frischgepressten Fruchtsäften, herrlichem frischem Obstsalat, verschiedenem Brot, selbstgebackenem Kuchen etc. aufgebaut.
Etwas später als sonst brechen wir auf nach Trindade, einem kleinen Ort mit tollen Stränden, mit halber Stunde Autofahrt auf kleinen, engen, gewundenen Straßen - aber auch mit Busverkehr !
Den Hauptstrand mit seinen Restaurants und Bars lassen wir unbeeindruckt hinter uns, überqueren einen weiten Wasserarm und erklimmmen - mal wieder - mit Flip-Flops und Badezeug glitschige Pfade durch den Regenwald zum viel schöner gelegenen langen Sandstrand. Die zwei-drei Meter hohen Wellen begeistern uns, lange und oft stürzen wir uns rein.
Die Sonne wärmt angenehm, ist aber nicht mehr heiß, es ist Herbst auf der Südhalbkugel.
Wir reißen uns los von Wellen und vom Dösen in der Sonne, nochmals ist ein Fußmarsch über Felsen, Wurzelwerk und Matsch angesagt.
Aber es lohnt sich !! Wir stehen vor einem großen Naturbecken, das durch große Felsblöcke vom offenen Meer abgegrenzt ist - ein sehr idylischer Platz. Beim Waten durch das bauchtiefe Wasser hin zu einem großen Felsblock sind wir plötzlich von vielen bunten Fischen umgeben, die uns neugierig mustern.
Wir genießen das Schwimmen und die letzten Sonnenstrahlen, die das Becken bescheinen. Es ist zwar erst 16:00h, aber die Tage sind jetzt ziemlich kurz, bereits nach 17:00h beginnt die Abenddämmerung.
Wir lassen uns von einem kleinen Fischerboot zurück zum Hauptstrand bringen und freuen uns über die vielen schönen Erfahrungen dieses Tages.
Am Abend hören wir uns die Abschlusskonzerte des Jazz-Festivals an, eine Band mit Star-Trompeter aus New Orleans und eine israelische Jazz-Musikerin.
Die Sonne scheint auf unser gemütliches Frühstück - die Gastgeber haben ein tolles Buffet mit frischgepressten Fruchtsäften, herrlichem frischem Obstsalat, verschiedenem Brot, selbstgebackenem Kuchen etc. aufgebaut.
Etwas später als sonst brechen wir auf nach Trindade, einem kleinen Ort mit tollen Stränden, mit halber Stunde Autofahrt auf kleinen, engen, gewundenen Straßen - aber auch mit Busverkehr !
Den Hauptstrand mit seinen Restaurants und Bars lassen wir unbeeindruckt hinter uns, überqueren einen weiten Wasserarm und erklimmmen - mal wieder - mit Flip-Flops und Badezeug glitschige Pfade durch den Regenwald zum viel schöner gelegenen langen Sandstrand. Die zwei-drei Meter hohen Wellen begeistern uns, lange und oft stürzen wir uns rein.
Die Sonne wärmt angenehm, ist aber nicht mehr heiß, es ist Herbst auf der Südhalbkugel.
![]() | |
| Trindade |
Aber es lohnt sich !! Wir stehen vor einem großen Naturbecken, das durch große Felsblöcke vom offenen Meer abgegrenzt ist - ein sehr idylischer Platz. Beim Waten durch das bauchtiefe Wasser hin zu einem großen Felsblock sind wir plötzlich von vielen bunten Fischen umgeben, die uns neugierig mustern.
Wir genießen das Schwimmen und die letzten Sonnenstrahlen, die das Becken bescheinen. Es ist zwar erst 16:00h, aber die Tage sind jetzt ziemlich kurz, bereits nach 17:00h beginnt die Abenddämmerung.
![]() |
| Leroy Jones |
Am Abend hören wir uns die Abschlusskonzerte des Jazz-Festivals an, eine Band mit Star-Trompeter aus New Orleans und eine israelische Jazz-Musikerin.
![]() |
| Yaël Naïm |
![]() |
| Paraty Bourbon Jazz Festival 2012 |
Samstag, 2. Juni 2012
Tag 7 - Abschied von der Insel - auf nach Paraty
Abschied von der Insel - Paraty, wir kommen
In der Nacht gab's heftige Gewitter mit starkem Regen, der Morgen begrüßt uns jedoch mit Sonnenschein.
Nach dem Frühstück steht Gabriel, der undefinierbar alte, kleine Mann mit seinem Gepäckkarren bereit, packt unsere Koffer und Taschen drauf und läuft mit Hochgeschwindigleit zum Hafen. Wir haben noch etwas Zeit vor der Überfahrt und beobachten die vielen interessanten Menschen die am Kai rumstehen. Nach einer knappen Stunde sind wir bei schönstem Wetter wieder auf dem Festland. Überschaubare 160 km bis zur historischen Stadt Paraty, unserem nächsten Ziel, sind angesagt. Der Verkehr ist sehr o.k., es geht durch einen der schönsten Abschnitte der Costa Verde, der grünen Küste, überall der Mata Atlantica, unberührte Reste des Urwalds, der einst die ganze Küste überzog. Dazwischen liegen kleinere Dörfer und wenige Städte. Und hier liegt auch das frühere Vorzeigeprojekt Brasiliens, die Atomkraftwerke Angra 1 & 2. Angra 3 ist seit zwanzig Jahren im Bau und soll mit deutscher Unterstützung (!) von Siemens bzw. KWU trotz Fukushima in den kommenden Jahren direkt am Meer in Betrieb gehen. Wir schauen uns kurz das Besucherzentrum an - und nutzen die guten Sanitäranlagen :-)
Am frühen Nachmittag sind wir in Paraty, einer im 16. & 17. Jhdt. von Sklaven gebauten Handelsstadt. Hier wurde früher das Gold Brasiliens heim nach Portugal verschifft. Dann verfiel die Stadt in einen Dornröschenschlaf und blieb nahezu original erhalten. Inzwischen ist alles denkmalgeschützt und soll irgendwann auch UNESCO Weltkulturerbe werden.
An unserem Wochenende hier findet ein Jazz-Festival mit brasilianischen und internationalen Größen statt, wir wollen uns das eine oder andere OpenAir-Konzert anschauen.
Unsere nette Pousada liegt etwas außerhalb des Zentrums, wir fahren Richtung Altstadt. Die Straßen sind original mit riesigen Kieselbrocken gepflastert, dadurch sehr uneben. Es ist Hochwasser, das Meer läuft bis mitten in die Stadt, das war früher die Kläranlage, das Meer nahm einfach alles mit.....
Wir laufen bzw. staken durch die Altstadt, tolle Häuser mit bunten Türen und Fenstern, an vielen Stellen steht das Wasser, dazwischen Pferdewagen für die Touris, Eis- und Süssigkeitenverkäufer mit Handwagen - und viieele Menschen ! Und wegen dem Jazz-Festival immer wieder an einer Ecke eine New Orleans Jazz Band, eine Blues One-Man-Band oder eine brasilianische Musikgruppe.
Es ist lange warm, etwas schwül, wir hören uns ein (alle) bis drei (der musikbegeisterte Blogger) Konzerte in recht heftiger Lautstärke an, von Blues mit tollen Bläsern über Slide-Guitar hin zu Ska (na ja ....)
In der Nacht gab's heftige Gewitter mit starkem Regen, der Morgen begrüßt uns jedoch mit Sonnenschein.
Nach dem Frühstück steht Gabriel, der undefinierbar alte, kleine Mann mit seinem Gepäckkarren bereit, packt unsere Koffer und Taschen drauf und läuft mit Hochgeschwindigleit zum Hafen. Wir haben noch etwas Zeit vor der Überfahrt und beobachten die vielen interessanten Menschen die am Kai rumstehen. Nach einer knappen Stunde sind wir bei schönstem Wetter wieder auf dem Festland. Überschaubare 160 km bis zur historischen Stadt Paraty, unserem nächsten Ziel, sind angesagt. Der Verkehr ist sehr o.k., es geht durch einen der schönsten Abschnitte der Costa Verde, der grünen Küste, überall der Mata Atlantica, unberührte Reste des Urwalds, der einst die ganze Küste überzog. Dazwischen liegen kleinere Dörfer und wenige Städte. Und hier liegt auch das frühere Vorzeigeprojekt Brasiliens, die Atomkraftwerke Angra 1 & 2. Angra 3 ist seit zwanzig Jahren im Bau und soll mit deutscher Unterstützung (!) von Siemens bzw. KWU trotz Fukushima in den kommenden Jahren direkt am Meer in Betrieb gehen. Wir schauen uns kurz das Besucherzentrum an - und nutzen die guten Sanitäranlagen :-)
Am frühen Nachmittag sind wir in Paraty, einer im 16. & 17. Jhdt. von Sklaven gebauten Handelsstadt. Hier wurde früher das Gold Brasiliens heim nach Portugal verschifft. Dann verfiel die Stadt in einen Dornröschenschlaf und blieb nahezu original erhalten. Inzwischen ist alles denkmalgeschützt und soll irgendwann auch UNESCO Weltkulturerbe werden.
An unserem Wochenende hier findet ein Jazz-Festival mit brasilianischen und internationalen Größen statt, wir wollen uns das eine oder andere OpenAir-Konzert anschauen.
Unsere nette Pousada liegt etwas außerhalb des Zentrums, wir fahren Richtung Altstadt. Die Straßen sind original mit riesigen Kieselbrocken gepflastert, dadurch sehr uneben. Es ist Hochwasser, das Meer läuft bis mitten in die Stadt, das war früher die Kläranlage, das Meer nahm einfach alles mit.....
Wir laufen bzw. staken durch die Altstadt, tolle Häuser mit bunten Türen und Fenstern, an vielen Stellen steht das Wasser, dazwischen Pferdewagen für die Touris, Eis- und Süssigkeitenverkäufer mit Handwagen - und viieele Menschen ! Und wegen dem Jazz-Festival immer wieder an einer Ecke eine New Orleans Jazz Band, eine Blues One-Man-Band oder eine brasilianische Musikgruppe.
Es ist lange warm, etwas schwül, wir hören uns ein (alle) bis drei (der musikbegeisterte Blogger) Konzerte in recht heftiger Lautstärke an, von Blues mit tollen Bläsern über Slide-Guitar hin zu Ska (na ja ....)
Abonnieren
Posts (Atom)





