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Mittwoch, 13. Juni 2012

Tag 18 - Wasserfälle - argentinische Seite


Catarates del Iguazu

Wir wollen keine organisierte Tour auf die argentinische Seite der Fälle mitmachen, sondern auch die Fahrt dahin "hautnah" erleben - mit dem öffentlichen Busverkehr. Das bedeutet z.B. mehrmals umsteigen.. Aber zum einen sind wir Schwaben und dann wollen wir auch kein Minutenprogramm mit Leithammel und farbigen Regen-/Sonnenschirmen:-)

Wir starten früh, fragen uns auf eigene Faust durch, steigen auch in die richtigen Busse, nach knapp 2 Stunden sind wir endlich am Eingang des argentinischen Parque Nacional Iguazu. Interessant ist der Grenzübertritt: alle Fahrgäste verlassen den Bus, marschieren durch die ausführliche Passkontrolle, bekommen den Einreisesempel in Argentinien. Danach besteigen alle Mitreisenden und der Busfahrer wieder den selben Bus wie zuvor und weiter geht die Fahrt. 


Der "Tren Ecologico", ein kleiner Zug mit Diesellok und offenen Wagen bringt uns im Park mehrere Kilometer weiter zum ersten Ausgangspunkt, von hier starten wir zu einem wunderbaren Trail. Unser Ältester mit Tochter buchen eine Motorboottour dicht an die Fälle heran. Bis zum Startpunkt der Speedboote bestaunen wir die Fälle aus einer völlig anderen Perspektive als am Tag zuvor und sind an manchen Stellen noch viel dichter daran. Wir steigen auf steilen Treppen hinab in die Tiefe bis zum Bootssteg. Mit dem Boot geht's erst mal langsam ran, und weil wir offenbar ein "junges" Team sind, geht's sogar dreimal voll rein in die Gischt unterhalb der Wasserfälle - was für ein Adrenalin-Kick !!! Trotz übergezogener Regenponchos kommen alle Bootsinsassen völlig durchnässt aber begeistert vom AdventureTrip zurück.

Das Trocknen erledigt die Sonne während die Kalorien wieder durch ein Sandwich zugeführt werden. Nach dieser erholsamen Pause gehts weiter per Bähnchen hinaus Richtung Teufelsschlund.

1100m laufen wir auf einem Laufsteg aus Metall über die Seitenarme des großen Iguazu-Flusses. Je mehr wir uns der Schlucht nähern desto lauter wird das Tosen der Wassermassen.



Höhepunkt des Parkes ist, so dicht wie möglich dran zu sein - der "Teufelsschlund" ist einfach nur gigantisch....

Dienstag, 12. Juni 2012

Tag 17 - Wasserfälle von Iguaçu - brasilianische Seite

Cataratas do Iguaçu 

Wir brechen auf zu den "Cataratas" -Wasserfällen auf der brasilianischen Seite. Der gesamte Park ist seit 1984 Weltnaturerbe der Unesco.Mit dem Linienbus fahren wir bis zum Eingang des "Parc Nacional do Iguaçu."
Von dort geht es in einem offenen Doppeldeckerbus (oben ist Temperatur noch ziemlich frisch heute morgen) bis zum Anfang des Panorama-Wanderweges. Der gut ausgebaute, schöne Weg führt uns -und ziemlich viele andere "Bewunderer"- entlang der Schlucht mit herrlichem Blick hinab in die Tiefe und auf die herabstürzenden Wassermassen.

Ziemlich dicht an den Wasserfällen führt ein Steg hinaus unten an den sogenannten "Teufelschlund". Wir sind mittendrin in der Naturgewalt Wasser und spüren wie klein wir sind. Vor der aufschäumenden Gischt schützen unsere mitgebrachten "Müller"-Regenponchos".

Nicht weit von uns weht auf der anderen Seite der Schlucht die argentinische Flagge.
Morgen werden wir uns nach Argentinien aufmachen um die größten Wasserfälle der Welt von der gegenüberliegenden Seite anzusehen. Die Bilder die wir festhalten, können nur einen Bruchteil dessen vermitteln, was wir mitten in diesem tosenden, gewaltigen Naturerlebnis empfinden. Der Geruch des herabstürzenden Wassers und das ohrenbetäubende Dröhnen der Fälle bleiben zumindest absehbar nur "live" erlebbar.

Montag, 11. Juni 2012

Tag 16 - Abschied und Weiterreise

Abschied von unseren Brasilianern - Reisetag nach Foz do Iguaçu

Unser letztes geniales Frühstück in Anápolis mit Bruder und Schwägerin. Wir sind dankbar für all die Eindrücke die wir vom "echten" brasilianischen Leben, von Alltag & Familie bekommen haben, vieles was sie uns am Telefon erzählen können wir uns nun ein bisschen besser vorstellen und einordnen.

Muito obrigado por tudo !! Wir kommen wieder :-)


Es geht jetzt weiter nach Foz do Iguaçu, den riesigen Wasserfällen im Grenzgebiet von Brasilien, Argentinien und Paraguay.
Mit zwei Zwischenstopps in Sao Paulo und Curitiba fliegen wir in sieben Stunden nach Foz.
Nachdem vergangenen Woche hier ein starker Kälteeinbruch mit Nachttemperaturen um den Gefrierpunkt (!) herrschte, hat sich das Wetter nun wieder normalisiert: angenehme 23 Grad erwarten uns am Abend.
Noch etwas Planung für morgen - und jetzt ab ins Bett....

Boa noite !